was soll eigentl immer dieser schwachsinn, von wegen das team sei nicht bbl-tauglich?
wir spielen proA, also reicht es aus, wenn das team proA-tauglich ist!!!!
bis auf zwei der spieler hat ja eh keiner mehr vertrag naechste saison.....
also, erst denken - dann schreiben!
Natürlich muss ein Pro A - Team nicht BBL-tauglich sein aber dennoch muss es doch erlaubt sein sich Gedanken darüber zu machen wer aus diesem Team das Zeug für die BBL hätte. Zumal ja die Offiziellen des Vereins bereits seit geraumer Zeit öffentlichkeitswirksam die organisatorischen Anforderungen der BBL erörtern.
Bei aller Enttäuschung über die jüngsten Auftritte sehe ich darin auch die Chance den Blick auf die sportlichen Perspektiven der einzelnen Akteure zu schärfen. Auch auf die Gefahr hin hier als Nörgler oder was auch immer dazustehen - hier meine persönliche Einschätzung:
BBL-Starterpotential: Jay Harris und sonst niemand
BBL-Potential als back-up: Drew Williamson (und evtl.Emeka Erege)
restlicher Kader:
Thomas Jackson:
Für mich eine große Enttäuschung! Wenn man die Vorschusslorbeeren bei seiner Verpflichtung bedenkt und dem die Leistungen entgegenstellt kann man kaum zu nem anderen Ergebnis kommen. Er übernimmt praktisch null Verantwortung und Drew hat ihm leistungsmäßig längst den Rang abgelaufen. Natürlich bringt er sicher den Ball aber sonst? Meines Erachtens einfach zu wenig!
Fabian Brütting:
Naja - er ist der Liebling mancher Forumschreiber - ich weiss, aber reicht es ab und an mal einen Dreier zu treffen?? In der Defense meist absolut überfordet und viel zu weit weg von den Gegenspielern! Einfach ein Ergänzungsspieler!
Sebastian Barth:
Hat zum Einen das Pech back-up für den Star und Leistungsträger des Teams zu sein - hat aber zum Anderen seine Chancen auch nicht wirklich nutzen können. BBL is da definitiv zu hoch!
Emeka Erege:
Zuletzt zwar auch mit etwas Schatten aber allein seine Erfahrung, Abgezocktheit und Stärke in der Defense sollten es ihm ermöglichen eine Rolle als back-up in der BBL zu spielen
Tetze:
Natürlich hängen für ihn die Trauben rein von der individuellen Klasse her in der BBL sehr hoch. Andererseits ist er ein Energizer und eine absolute Identifikationsfigur. Insofern wäre es m.E, gar nicht abwegig ihn als Teamspieler mit in die BBL zu nehmen!
Pete Campbell:
Pistole-Pete klingt ja ganz gut aber das war´s dann schon. Klingt hart aber der Mann ist nach meinen bisherigen Eindrücken einer der schwächsten Amis in der Liga und der eindimensionalste wohl dazu. Wenn die 3er nicht fallen - und sie fallen leider fast nie!!! - ist er immer ein Totalausfall. Er kann Adam Baumann in keinster Weise ersetzen und mittlerweile versteht man warum er in der BBL trotz guter Quote keinen Vertrag mehr bekommen hat.
Raff:
Leider ist auch er sehr abhängig von seinem Dreier - wenn der nicht fällt kommt fast gar nichts von ihm. Seine hervorragende Athletik kann er fast nie ausspielen - schlechtes post-up-Spiel und immer wieder Schrittfehler kommen in der offense dazu. Zudem ist er in der Offense sehr oft einen Schritt zu spät dran oder zu weit weg vom Gegenspieler. In der ProA aufgrund der Deutschenquote sicher ein wichtiger Spieler - für die BBL schon allein wegen der Defenseprobleme kein Faktor.
Michael Schröder:
2,10m sind schon eine Hausnummer und in der Defense steht er meist wie eine Wand - ob dies allerdings gegen BBL-Center auch so wäre? Sehr fraglich! In der Offense sehr limitiert und die Freiwurf-Quote ist eine absolute Katastrophe. Für die BBL in der Summe einfach zu wenig.
Eddie Seward:
Absoluter Sympathieträger und unermüdlicher Kämpfer - für die BBL wohl einerseits spielerisch zu limitiert und andererseits für die Center-Position zu klein.
Wie gesagt dass ist meine persönliche Einschätzung der sportlichen Perspektiven - völlig unabhängig von etwaigen Etatmöglichkeiten!
Gruß
dieter